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Trophee MAP - wie Kleinigkeiten
alles ändern
(09-06-2009)11 Kilo und 8mm können manchmal alles
verändern sowohl zum Positiven wie auch
zum Negativen.
Nachdem ich mit dem Bootsspeed beim Mini Pavois - vor
allem auf Kursen hoch am Wind - nicht so recht glücklich
war, musste ich etwas ändern. Schließich
kann es ja nicht angehen, dass alle im Team sich aufopfern
und wir dann ständig im Mittelfeld rumfahren. Also
haben wir uns gleich nach dem Mini Pavois dazu entschlossen,
den Kiel 11kg schwerer zu machen und somit mehr Power
auf Kursen hoch am Wind und Reach Kursen zu bekommen.
Ich war vor Start der Trophee MAP sehr gespannt, wie
das Boot jetzt sein würde
- Bin ich jetzt wirklich schneller oder verliere ich
jetzt meine Performance Vorm Wind?
- Haben wir die richtige Entscheidung getroffen? Irgendwie
bleiben ja immer Zweifel.
Diese ganzen Zweifel waren allerdings am ersten Abend
der Regatta zerstreut. Auf dem ersten Kurs Hoch am Wind
zeigte sich, unsere Mare.de hat ordentlich
an Speed zugelegt, selbst gegen die schnellsten auf
diesem Kurs konnte ich bestehen und auf Vorwindkuren
unter Spinnaker war Mare.de rasant wie eh
und je.
Am Ende der Regatta kam zu meiner grossen Freue ein
zweiter Platz heraus und das gegen alle Top-Favoriten
für das Mini Transat.
Die Freude über den zweiten Platz sollte allerdings
nicht zu lange währen, denn es stellte sich leider
heraus, dass die Begrenzer für den Schwenkkiel
8mm zu kurz waren und das zog eine Zeitstrafe von 50
Minuten mit sich.
Das war ein ärgerlicher Fehler, aber irgendwo auch
verständlich, denn die Modifikationen am Kiel wurden
in Tag und Nachtarbeit in nur 9 Tagen durchgeführt
und da beginnt die Konzentration schon mal nachzulassen;
Was solls? Ich weiss, dass das Boot schnell ist und
dass wir mit
den Top Favoriten mithalten können, sie sogar schlagen
können, wenn ich dann gut segel!
Nun hoffe ich, beim Mini Fastnet, welches nächsten
Sonntag startet eine ähnlich gute Performance abzuliefern
wie bei der Trophee MAP.
Ergebnisse
hier
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